Gasthaus Öffnungszeiten

Dienstag
ab 17:00 Uhr

Mittwoch - Samstag
ab 09:30 Uhr

Sonntag & Montag
Ruhetag

Küchenzeiten
Dienstag:
18:00 - 21:00 Uhr

Mittwoch & Donnerstag:
11:30 - 14:00 Uhr & 18:00 - 21:00 Uhr

Freitag & Samstag:
11:30 - 15:00 Uhr & 18:00 - 21:00 Uhr

Verkauf Öffnungszeiten

Dienstag - Samstag:
9:00 - 17:30 Uhr

Sonntag & Montag:
geschlossen

Tafelspitz mit seinen scharfen Begleitern

Zutaten

  • 1 Tafelspitz (ca. 2 kg), mit heller Fettabdeckung (am besten vom steirischen Alm-Ochsen)
  • ca. 500 g Markknochen vom Rind
  • 3 Karotten
  • 3 gelbe Rüben
  • 1 kleine Sellerieknolle
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 10 Pfefferkörner
  • 3 Wacholderbeeren zerdrückt
  • etwas Muskatnuss, gerieben
  • Meersalz (nach Bedarf)
  • Jungzwiebel, fein geschnitten, zum Bestreuen

Zubereitung:

In einem großen Topf etwa 5-6 l kaltes Wasser aufstellen. Knochen waschen, eventuell Mark aus den Knochen drücken und in eiskaltes Wasser legen (nur so wird das Mark schneeweiß). Knochen ins kalte Kochwasser geben und aufkochen lassen. Tafelspitz von Sehnen und Häuten befreien, Fettabdeckung aber so belassen. Fleisch zugeben und 2-2,5 Stunden bei schwacher Hitze, knapp unter dem Siedepunkt, köcheln lassen. Dabei den aufsteigenden Schaum wiederholt abschöpfen. Die ungeschälte Zwiebel halbieren und ohne Fett in einer (alten) Pfanne an den Schnittflächen dunkelbraun rösten. Gemüse mit einem Sparschäler schälen und nun gemeinsam mit der Zwiebel, den Lorbeerblättern, Pfefferkörnern und zerdrückten Wacholderbeeren zugeben. Noch etwa eine halbe Stunde ziehen lassen (nicht mehr kochen!), bis das Fleisch wirklich weich ist. (Sticht man es mit einer Gabel an, sollte die Gabel sich leicht in das Fleisch drücken lassen.)

Fleisch herausheben, Suppe abseihen. Dann das Fleisch in der Suppe noch etwas rasten lassen oder - falls Sie den Tafelspitz kalt weiterverarbeiten wollen - einfach in Eiswasser geben und über Nacht auskühlen lassen. Tafelspitz mit gekochtem Gemüse in Scheiben schneiden, auf vorgewärmten Tellern oder im Kupfertopf anrichten.

Die Suppe mit Salz, Muskatnuss, eventuell Rindssuppenwürfel (zerbröselt) abschmecken und angießen. Mit Meersalz sowie Junglauch bestreuen. Nach Wunsch vor dem Tafelspitz mit klassischen Suppeneinlagen servieren.

Hans Peter Fink bestreut den Tafelspitz sehr gerne mit frisch geriebenem Kren.

Ganz ausgezeichnet passen zu diesem Gericht - als klassische Beilagen - natürlich Rösterdäpfel, Spinat und Semmelkren; ebenso Erbsen-Kochsalat mit Kren oder Krenspinat, Apfelkren, Schnittlauchsauce oder mit Mark belegtes, getoastetes Schwarzbrot.

Tipp

Solange der Tafelspitz noch in der Suppe gart, diese keinesfalls salzen! Das Fleisch wird sonst rot und trocken! Statt Tafelspitz verwendet Hans Peter Fink für dieses Rezept auch gerne die verschiedensten Gusto-Stückerl vom Alm-Ochsen (hier ändert sich dann natürlich die Garzeit).